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Apostille und Übersetzungen

Wer die Apostille wirklich setzt (nicht Deutschland!), die Nachbestellung aus dem Ausland und warum Übersetzungen nur nach deutscher Liste zählen.

✓ Geprüft: 15.8.2026

Die Apostille ist kein deutsches Verfahren, und darin liegt das häufigste Missverständnis. Sie wird von dem Staat erteilt, der die Urkunde ausgestellt hat: eine Geburtsurkunde aus Kasachstan wird in Kasachstan apostilliert, ein Diplom aus der Ukraine in der Ukraine. Eine deutsche Behörde kann das unter keinen Umständen tun.

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    SCHRITT

    Apostille: was, wo und wofür

    Die Apostille setzt das AUSSTELLUNGSLAND des Dokuments, nicht Deutschland. Der Stempel bestätigt die Echtheit für alle Haager Vertragsstaaten.

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    SCHRITT

    Beglaubigte Übersetzung: nur die deutsche Liste

    Behörden akzeptieren nur Übersetzungen von in Deutschland vereidigten Übersetzern. Die offizielle Datenbank: justiz-dolmetscher.de.

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    SCHRITT

    Apostille: Wenn Sie schon hier sind

    Die Dokumente blieben ohne Apostille und Sie sind schon umgezogen — drei Wege: Vollmacht an Verwandte, Konsulat, Neuausstellung. Plus Apostillen auf deutsche Dokumente.

KOSTEN UND FRISTEN

Wofür auf dieser Route gezahlt wird

  • Übersetzung einer Urkundemeist 30–80 € pro Dokument

Die Beträge folgen den amtlichen Gebühren zum Prüfdatum des jeweiligen Schritts. In Ihrer Stadt kann der Satz abweichen — Details im Schritt selbst.

Mehr über diese Route

Die Route aus drei Schritten klärt alles: was eine Apostille ist und wann stattdessen die vollständige Legalisation nötig wird, warum Übersetzungen nur von in Deutschland beeidigten Übersetzern akzeptiert werden, und was zu tun ist, wenn Sie bereits hier sind und die Urkunde zu Hause liegt.

Dieser Prozess gehört früh geplant: Urkunde im Herkunftsland beschaffen, dort apostillieren lassen und hier beeidigt übersetzen sind drei getrennte Etappen mit jeweils eigenen Wochen. Für Eheschließung, Anerkennung und Familiennachzug bestimmen genau sie die Gesamtdauer.

WO AM HÄUFIGSTEN GELD UND ZEIT VERLOREN GEHEN

HÄUFIGE FRAGEN ZUR ROUTE

Kann Deutschland eine Apostille auf meine ausländische Urkunde setzen?

Nein, und das ist der häufigste Irrtum in diesem Thema. Die Apostille bestätigt die Echtheit einer Urkunde und wird vom ausstellenden Staat erteilt. Eine deutsche Behörde apostilliert nur deutsche Urkunden, etwa für die Verwendung im Ausland.

Worin unterscheidet sich die Apostille von der Legalisation?

Die Apostille ist das vereinfachte Verfahren zwischen Staaten, die dem entsprechenden Abkommen beigetreten sind. Nimmt ein Staat daran nicht teil, greift die vollständige Legalisation über die diplomatische Vertretung, und die dauert länger.

Kann ich die Übersetzung zu Hause machen lassen und mitbringen?

In der Regel nicht. Deutsche Behörden akzeptieren Übersetzungen von in Deutschland beeidigten Übersetzern, auffindbar über die amtliche Datenbank. Im Ausland gefertigte Übersetzungen müssen meist wiederholt werden.

Wie lange dauert das alles?

Zu rechnen ist in drei Etappen: Beschaffung der Urkunde im Herkunftsland, Apostille ebendort und beeidigte Übersetzung in Deutschland. Jede dauert Wochen, und Postwege verlängern das zusätzlich.

WAS MEISTENS ALS NÄCHSTES KOMMT

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