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Heiraten in Deutschland

Heiraten mit ausländischen Urkunden: Apostillen und Ehefähigkeitszeugnis (2–4 Monate!), Anmeldung beim Standesamt und die Behördengänge danach.

✓ Geprüft: 15.8.2026

Heiraten in Deutschland mit ausländischen Urkunden dreht sich nicht um die Zeremonie, sondern um Papiere aus dem Herkunftsland. Der deutsche Teil dauert Wochen, der ausländische Monate — und genau er bestimmt den realen Hochzeitstermin. Geburtsurkunde mit Apostille, Ehefähigkeitszeugnis mit Apostille, vereidigte Übersetzungen und bei Vorehen das Scheidungsurteil im selben Umfang: Dafür rechnet man zwei bis vier Monate.

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    SCHRITT

    Unterlagen: die eigentliche Hürde

    Für Ausländer der längste Schritt: Apostillen, vereidigte Übersetzungen und das Ehefähigkeitszeugnis brauchen 2–4 Monate. Hiermit anfangen.

  2. 2

    SCHRITT

    Anmeldung der Eheschließung

    Beide melden die Eheschließung persönlich beim Wohnsitz-Standesamt an. Die Prüfung mit Auslandsbeteiligung dauert 2–6 Wochen.

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    SCHRITT

    Nach der Trauung: Name, Steuern, Status

    Die Eheurkunde startet drei Prozesse: Steuerklassenwechsel, auf Wunsch Namensänderung und ein stärkerer Aufenthaltsstatus.

KOSTEN UND FRISTEN

Wofür auf dieser Route gezahlt wird

  • Anmeldung der Eheschließungteurer bei Prüfung ausländischen Rechts40–100 €
  • Trauung außerhalb/am Wochenendenach Gebührenordnung der Stadt

Fristen, die Sie nicht verpassen dürfen

  • Gültigkeit der Anmeldung: 6 MonateAnmeldung der Eheschließungharte Frist

Die Beträge folgen den amtlichen Gebühren zum Prüfdatum des jeweiligen Schritts. In Ihrer Stadt kann der Satz abweichen — Details im Schritt selbst.

Mehr über diese Route

Der deutsche Teil ist danach berechenbar. Die Anmeldung der Eheschließung erfolgt persönlich durch beide Partner beim Standesamt am Wohnsitz, die Gebühr liegt bei 40–100 €. Die Prüfung mit Auslandsbeteiligung dauert zwei bis sechs Wochen. Spricht ein Partner nicht ausreichend Deutsch, verlangt das Amt einen vereidigten Dolmetscher — auf eigene Kosten, üblich sind 100–200 €.

Ein Detail spart Nerven: Die Anmeldung selbst gilt sechs Monate, und in dieses Fenster muss die Trauung passen. Heiraten muss man dabei nicht dort, wo man angemeldet hat: Die Anmeldung lässt sich an ein anderes Standesamt weiterleiten, sodass die Zeremonie im schöneren Rathaus einer anderen Stadt stattfinden kann.

BENÖTIGTE UNTERLAGEN

Alle möglichen Dokumente für diese Route

WO AM HÄUFIGSTEN GELD UND ZEIT VERLOREN GEHEN

HÄUFIGE FRAGEN ZUR ROUTE

Wie lange dauert der Weg bis zur Hochzeit insgesamt?

Rechnen Sie von den Urkunden her, nicht vom Zeremonienkalender: Apostillen, Ehefähigkeitszeugnis und vereidigte Übersetzungen brauchen zwei bis vier Monate. Der deutsche Teil legt zwei bis sechs Wochen Prüfung dazu. In beliebten Standesämtern sind Termine und Trauungen Monate im Voraus vergeben — beide Warteschlangen startet man deshalb parallel.

Was kostet die Eheschließung selbst?

Die Anmeldung der Eheschließung kostet 40–100 €, eine Trauung außerhalb des Trauzimmers oder am Wochenende nach der Gebührenordnung der Stadt. Separat einzuplanen sind der vereidigte Dolmetscher mit 100–200 €, falls ein Partner nicht ausreichend Deutsch spricht, sowie Apostillen und Übersetzungen je nach Herkunftsland.

Warum hat jedes Paar eine andere Unterlagenliste?

Weil sie von den Staatsangehörigkeiten beider Partner abhängt: Jede Kombination bringt eigene Anforderungen, und manche Staaten stellen gar kein Ehefähigkeitszeugnis aus — dann greift ein eigenes Verfahren. Verlässlich ist nur eines: die exakte Liste schriftlich beim eigenen Standesamt erfragen, bevor Urkunden bestellt werden.

Was gehört im ersten Monat nach der Hochzeit erledigt?

Dreierlei. Gleich mehrere Eheurkunden bestellen, inklusive der internationalen Form. Die Steuerklassen anpassen: IV/IV wird automatisch vergeben, III/V auf Antrag, und bei ungleichen Einkommen ist der Unterschied sofort spürbar. Und bei Namensänderung Pass, Aufenthaltstitel, Bank und Versicherungen aktualisieren.

WAS MEISTENS ALS NÄCHSTES KOMMT

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