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Mobilfunk

Prepaid am Ankunftstag ohne Anmeldung, die Netze, und der Vertragswechsel ohne Fallen: 24-Monats-Regel, Portierung, Sonderkündigung.

✓ Geprüft: 15.8.2026

Ohne deutsche Handynummer steht in Deutschland überraschend viel still: die TAN der Bank, die Paketankündigung, die Terminbestätigung vom Amt, der Handwerker, der zurückruft. Diese Route bringt Sie in zwei Schritten von der Landung zur dauerhaft günstigen Lösung — und die Reihenfolge der beiden Schritte ist der halbe Trick.

  1. 1

    SCHRITT

    Die erste SIM: Prepaid am Ankunftstag

    Die deutsche Nummer braucht man für alles — von der Bank bis zur Lieferung. Prepaid löst das am ersten Tag, ohne Anmeldung und Vertrag.

  2. 2

    SCHRITT

    Der Vertrag: wann wechseln, wie nicht reinfallen

    Verträge schlagen Prepaid beim Volumen — binden aber. Seit 2021: nach der Mindestlaufzeit monatlich kündbar, die Nummer zieht in einem Tag um.

KOSTEN UND FRISTEN

Wofür auf dieser Route gezahlt wird

  • Prepaid-Start~10 € mit Startpaket

Die Beträge folgen den amtlichen Gebühren zum Prüfdatum des jeweiligen Schritts. In Ihrer Stadt kann der Satz abweichen — Details im Schritt selbst.

Mehr über diese Route

Schritt eins ist die Prepaid-Karte am Ankunftstag. Sie verlangt weder Anmeldung noch Bankkonto noch Bonitätshistorie, nur den Pass für die gesetzlich vorgeschriebene Identifikation. Startpakete gibt es ab etwa 10 € im Supermarkt, als eSIM sogar schon vor dem Abflug — Sie landen dann bereits mit deutscher Nummer.

Schritt zwei ist der Vertrag, aber erst, wenn Anmeldung, Konto und ein realistisches Bild vom eigenen Datenverbrauch stehen. Wer in der ersten Woche einen 24-Monats-Vertrag mit Ratenhandy unterschreibt, zahlt beides zu teuer und bindet sich an einen Tarif, der zum späteren Alltag nicht passt.

WO AM HÄUFIGSTEN GELD UND ZEIT VERLOREN GEHEN

HÄUFIGE FRAGEN ZUR ROUTE

Prepaid oder gleich Vertrag — was ist für die ersten Monate richtig?

Prepaid, fast immer. Ein Vertrag setzt in der Regel eine gemeldete Adresse, ein deutsches Konto und eine Bonitätsprüfung voraus — alles Dinge, die in den ersten Wochen noch nicht stehen. Prepaid überbrückt genau diese Lücke und kostet kaum mehr, solange der Verbrauch überschaubar bleibt.

Was zahlt man realistisch im Monat?

Prepaid mit kleinem Datenpaket bewegt sich im einstelligen Bereich, ein SIM-only-Vertrag mit ordentlichem Volumen im niedrigen zweistelligen. Wer deutlich mehr zahlt, finanziert entweder ein Handy mit oder sitzt auf einem Tarif, der seit Jahren nicht gewechselt wurde.

Reicht meine ausländische Nummer nicht aus?

Für Messenger ja, für den Alltag nein. Viele deutsche Banken, Behördenportale und Lieferdienste verschicken SMS nur an deutsche Nummern oder verweigern die Registrierung gleich ganz. Dazu kommen Roaming-Kosten, die aus Drittländern schnell teurer werden als eine komplette Prepaid-Karte.

Wann ist der richtige Moment, von Prepaid auf Vertrag zu wechseln?

Wenn drei Dinge stehen: eine gemeldete Adresse, ein deutsches Konto und etwa drei Monate eigener Verbrauchsdaten. Dann wissen Sie, wie viel Datenvolumen Sie wirklich brauchen, und die Bonitätsprüfung geht durch. Die Nummer nehmen Sie mit — kostenlos und unabhängig davon, ob sie aus einem Prepaid- oder Vertragstarif kommt.

Ich habe noch keine Bonitätshistorie — bekomme ich überhaupt einen Vertrag?

Oft ja, aber nicht überall und selten zu den besten Konditionen. Ohne Historie ist die Bewertung dünn; manche Anbieter verlangen dann Vorkasse, andere lehnen ab. Ein paar Monate mit deutschem Konto und pünktlichen Lastschriften lösen das von selbst — ein Grund mehr, mit Prepaid zu starten.

WAS MEISTENS ALS NÄCHSTES KOMMT

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