Der Zusatzbeitrag variiert um 1–2 Prozentpunkte: Bei gutem Gehalt sind das Hunderte Euro im Jahr — für dieselbe Grundversorgung.
✓ Geprüft: 15.8.2026
WAS ZU TUN
Wichtig vorab: Dieser Schritt betrifft gesetzlich Versicherte. Privat Versicherte wechseln nicht die Kasse, sondern Tarif oder Versicherer — nach anderen Regeln und mit Gesundheitsprüfung.
Kassen nach zwei Achsen verglichen: Zusatzbeitrag und Bonusprogramme (Cashback für Sport, Vorsorge). Bei meinem Gehalt brachte der Wechsel zur günstigeren Kasse ~180 € im Jahr für nichts.
👩🏼💼
Lea empfiehlt:
Nicht nur auf den Beitrag schauen, sondern auf die für SIE nötigen Extras: Osteopathie, Zahnreinigung, Programme bei chronischen Krankheiten. Eine billige Kasse ohne Ihre Leistung ist Scheinersparnis.
HÄUFIGE FRAGEN
Gilt das auch für privat Versicherte?▾
Nein — und das ist der wichtigste Satz dieses Schritts. Diese Route beschreibt den Wechsel innerhalb der GESETZLICHEN Krankenversicherung. Wer privat versichert ist, wechselt Tarif oder Versicherer nach anderen Regeln: mit Gesundheitsprüfung, ohne die 12-Monats-Bindung und ohne das hier beschriebene Verfahren, bei dem die neue Kasse alles erledigt. Der Rückweg in die gesetzliche Kasse ist für Angestellte nur unterhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze offen und ab 55 Jahren praktisch verschlossen.
Sind alle Krankenkassen gleich — wozu wechseln?▾
Die Grundleistungen sind gesetzlich gleich, aber Zusatzbeitrag (rund 2,2–4,4 %) und Extras unterscheiden sich: Bonusprogramme, Osteopathie, Zahnprophylaxe, Auslandsschutz. Bei hohem Gehalt sind das Hunderte Euro im Jahr.
Verschlechtert der Wechsel meine Behandlung?▾
Nein: Ärzte, Kliniken und Rezepte sind in allen GKV gleich. Nur die Verwaltung und der Zusatzbeitrag ändern sich. Behandlung und Zugang leiden nicht.
Leidet die Versorgung?▾
Nein: Rund 95 Prozent der GKV-Leistungen sind gesetzlich identisch. Kassen unterscheiden sich bei Beitrag, Bonusprogrammen und Service — der Wechsel ist risikofrei.
Meine Kasse erhöht den Beitrag — binden mich die 12 Monate?▾
Nein: Die Erhöhung löst ein Sonderkündigungsrecht aus — Kündigung bis Monatsende der Erhöhung, unabhängig von der Mitgliedsdauer.