Der Zuschuss für Erwerbstätige mit kleinem Einkommen — keine Sozialleistung, kein Risiko für den Aufenthaltstitel. Der Check dauert Minuten.
✓ Geprüft: 15.8.2026
WAS ZU TUN
Wohngeld ist die am meisten unterschätzte Leistung: Millionen Berechtigte beantragen es nicht, weil sie es für eine Arbeitslosenleistung halten. Das Gegenteil stimmt — Wohngeld ist für Erwerbstätige gedacht.
Ich dachte, ich verdiene zu viel — den offiziellen Wohngeldrechner in 5 Minuten durchlaufen und Anspruch auf Zuschuss bekommen. Die Grenze nach der Reform 2023 ist viel höher als gedacht.
👩🏼💼
Lea empfiehlt:
Die Höhe hängt an drei Dingen: Einkommen, Miete (bis zur Landesgrenze) und Personenzahl. In einer teuren Stadt mit Familie sind die Chancen größer als erwartet. Rechnen, nicht aussortieren.
HÄUFIGE FRAGEN
Ich arbeite — ist Wohngeld überhaupt für mich?▾
Ja: Wohngeld ist für Erwerbstätige mit niedrigem Einkommen, kein Arbeitslosengeld. Bürgergeld-Empfänger bekommen es nicht. Nach der Reform Wohngeld Plus liegt die Grenze deutlich höher.
Aufenthaltstitel — Anspruch auf Wohngeld?▾
Ja, bei legalem Aufenthalt mit Arbeitsmarktzugang. Es ist keine titelschädliche Sozialleistung — im Zweifel den eigenen Fall bei der Migrationsberatung klären.
Gefährdet Wohngeld den Aufenthaltstitel?▾
Nein. Wohngeld ist ein Zuschuss und zählt aufenthaltsrechtlich nicht als schädliche Sozialleistung — Verlängerung, NE und Einbürgerung bleiben unberührt.
Ich beziehe BAföG — geht Wohngeld?▾
In der Regel nein: BAföG enthält bereits eine Wohnkomponente. Ausnahme: Wenn Ihnen BAföG dem Grunde nach nicht zusteht.
Wie viel gibt es ungefähr?▾
Nach der Wohngeld-Plus-Reform im Schnitt 300–400 € monatlich — abhängig von Einkommen, Miete und Stadt. Genaue Zahl: offizieller Rechner des Landes.